Jakobsmuscheln richtig braten – außen goldbraun, innen glasig
Jakobsmuscheln brauchen nur sehr wenig Zeit in der Pfanne. Ich tupfe sie vor dem Braten gründlich trocken und brate sie in heißer Salzbutter etwa 45–60 Sekunden pro Seite an.
So bekommen sie außen eine schöne goldbraune Kruste und bleiben innen noch glasig. Entscheidend sind die Größe der Muscheln und die Hitze der Pfanne.
Die Butter lasse ich leicht bräunen und gebe sie erst beim Anrichten über die Jakobsmuscheln. Das sorgt für ein wunderbar nussiges Aroma.
Warum braune Butter so aromatisch schmeckt
Beim Erhitzen von Butter verdampft zunächst ein Teil des enthaltenen Wassers. Anschließend beginnen die Milchbestandteile zu bräunen.
Dabei entstehen durch die Maillard-Reaktion die typischen nussigen Röstaromen. Deshalb wird braune Butter auch Nussbutter oder Beurre noisette genannt.
Wichtig ist, die Butter rechtzeitig von der Hitze zu nehmen. Zwischen angenehm gebräunt und verbrannt liegen oft nur wenige Sekunden.
Gebratene Jakobsmuscheln auf Kürbis-Avocado-Püree mit Pak Choi
Goldbraun gebratene Jakobsmuscheln treffen auf ein cremiges Kürbis-Avocado-Püree mit Ingwer, Limette, Sojasauce und Sesamöl. Dazu gibt es gebratenen Pak Choi mit Knoblauch, Thymian und Zitrone. Die aromatische braune Salzbutter rundet das Gericht ab. Eine besondere Kombination aus mediterranen und asiatischen Aromen, die sich mit wenigen Zutaten zubereiten lässt.
Persönliche Einleitung
Bei mir wird aus Resten gerne etwas völlig Neues. Vom gefüllten Hokkaido-Kürbis mit Gulasch waren noch ungefähr 200 Gramm gegartes Kürbisfleisch übrig. Dazu hatte ich eine Avocado – und schon war die Idee für ein neues Gericht geboren.
Mit etwas Knoblauch, Ingwerpaste, Limette, Sojasauce und Sesamöl habe ich daraus ein wunderbar cremiges Püree gemacht. Dazu gab es gebratenen Pak Choi und Jakobsmuscheln, die ich nur ganz kurz in Salzbutter angebraten habe.
Das Entscheidende bei den Jakobsmuscheln: außen eine schöne goldbraune Kruste, innen noch glasig. Zum Schluss kommt die gebräunte Salzbutter darüber. Herrlich!
Kürbis-Avocado-Püree
Pak Choi
Jakobsmuscheln
Zubereitung
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Den bereits gegarten Kürbis mit Avocado, Knoblauch, Ingwerpaste, etwas Limettensaft und Sojasauce fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss etwas Sesamöl unterrühren.
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Die Pak-Choi-Stauden längs vierteln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Pak Choi mit den Knoblauchscheiben und Thymianzweigen anbraten. Mit Salz, Pfeffer und dem Saft einer halben Zitrone abschmecken.
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Die Jakobsmuscheln gut trocken tupfen. Salzbutter in einer heißen Pfanne aufschäumen lassen und die Muscheln auf jeder Seite etwa 45–60 Sekunden kräftig anbraten. Sie sollen außen goldbraun und innen noch glasig sein.
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Die Jakobsmuscheln aus der Pfanne nehmen und die Butter bei Bedarf noch kurz weiterbräunen, bis sie nussig duftet. Darauf achten, dass sie nicht verbrennt.
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Das Kürbis-Avocado-Püree auf den Tellern verteilen, die Jakobsmuscheln darauf anrichten und den Pak Choi danebenlegen. Zum Schluss die braune Salzbutter über die Jakobsmuscheln geben.
Anmerkung
Das Püree ist eine wunderbare Möglichkeit, bereits gegarten Hokkaido-Kürbis vom Vortag zu verwerten. Wer keinen übrig hat, kann den Kürbis natürlich auch frisch garen. Die zusätzliche Garzeit ist dann einzuplanen.
Bei den Jakobsmuscheln kommt es auf die kurze Bratzeit an. Je nach Größe und Dicke können bereits 45 Sekunden pro Seite ausreichen. Die Muscheln sollen außen kräftige Röstaromen entwickeln, innen aber noch glasig bleiben. Das setzt sehr frische, für diese Zubereitung geeignete Ware voraus; für eine vollständig durchgegarte Variante entsprechend länger braten
