Goldbraun gebratene Jakobsmuscheln treffen auf ein cremiges Kürbis-Avocado-Püree mit Ingwer, Limette, Sojasauce und Sesamöl. Dazu gibt es gebratenen Pak Choi mit Knoblauch, Thymian und Zitrone. Die aromatische braune Salzbutter rundet das Gericht ab. Eine besondere Kombination aus mediterranen und asiatischen Aromen, die sich mit wenigen Zutaten zubereiten lässt.
Bei mir wird aus Resten gerne etwas völlig Neues. Vom gefüllten Hokkaido-Kürbis mit Gulasch waren noch ungefähr 200 Gramm gegartes Kürbisfleisch übrig. Dazu hatte ich eine Avocado – und schon war die Idee für ein neues Gericht geboren.
Mit etwas Knoblauch, Ingwerpaste, Limette, Sojasauce und Sesamöl habe ich daraus ein wunderbar cremiges Püree gemacht. Dazu gab es gebratenen Pak Choi und Jakobsmuscheln, die ich nur ganz kurz in Salzbutter angebraten habe.
Das Entscheidende bei den Jakobsmuscheln: außen eine schöne goldbraune Kruste, innen noch glasig. Zum Schluss kommt die gebräunte Salzbutter darüber. Herrlich!
Das Püree ist eine wunderbare Möglichkeit, bereits gegarten Hokkaido-Kürbis vom Vortag zu verwerten. Wer keinen übrig hat, kann den Kürbis natürlich auch frisch garen. Die zusätzliche Garzeit ist dann einzuplanen.
Bei den Jakobsmuscheln kommt es auf die kurze Bratzeit an. Je nach Größe und Dicke können bereits 45 Sekunden pro Seite ausreichen. Die Muscheln sollen außen kräftige Röstaromen entwickeln, innen aber noch glasig bleiben. Das setzt sehr frische, für diese Zubereitung geeignete Ware voraus; für eine vollständig durchgegarte Variante entsprechend länger braten